
Der Tag der offenen Tür in unserem Förderbereich und unserer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Meiningen bot Familien die Möglichkeit, unsere Angebote persönlich und unverbindlich kennenzulernen. Das große Interesse zeigt uns: Dieses Angebot soll bleiben.
Wie geht es nach der Schule weiter?
Für junge Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist das eine wichtige Frage. Denn mit dem Ende der Schulzeit beginnt nicht einfach nur der nächste Abschnitt.
Wie kann der Alltag künftig aussehen? Welche Unterstützung wird benötigt? Welche Möglichkeiten gibt es? Und vor allem: Welcher Weg passt zu dem Menschen, um den es geht? Solche Entscheidungen werden nicht nebenbei getroffen. Sie können den weiteren Lebensweg eines jungen Menschen und zugleich den Alltag einer ganzen Familie mitprägen.
Genau deshalb haben wir am 26. September die Türen unseres Förderbereichs und unserer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in der Wolfsgrube in Meiningen geöffnet.
Kennenlernen – persönlich und ohne Druck
Familien, Angehörige und Betreuende konnten sich die Räumlichkeiten ansehen, Einblicke in Förderbereich und Werkstatt erhalten und ihre Fragen direkt an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht ein festes Beratungsprogramm, sondern das persönliche Kennenlernen: schauen, nachfragen, miteinander sprechen und sich in Ruhe ein eigenes Bild machen. Denn wer vor einer wichtigen Entscheidung steht, braucht nicht nur Informationen. Es braucht auch die Möglichkeit herauszufinden, ob ein Ort, seine Angebote und die Menschen dort zum eigenen weiteren Weg passen können.
Viele Begegnungen – aber bewusst keine Besucherfotos
Auf unseren Bildern vom Tag der offenen Tür sind keine Besucherinnen und Besucher zu sehen. Das war eine bewusste Entscheidung. Wer an diesem Tag zu uns kam, sollte unsere Angebote persönlich und unverbindlich kennenlernen können – ohne dass aus diesem Kennenlernen gleichzeitig ein Fototermin für unsere Öffentlichkeitsarbeit wird.
Um die Begegnungen trotzdem sichtbar zu machen, haben wir einige der realen Aufnahmen nachträglich mit abstrakten Aquarellfiguren ergänzt. Die dargestellten Personen sind Illustrationen. Sie stehen stellvertretend für die Gespräche und Begegnungen dieses Tages.
Danke für das große Interesse
Wir freuen uns sehr darüber, wie gut der Tag der offenen Tür angenommen wurde. Es entstanden neue Kontakte, viele Fragen konnten persönlich besprochen werden und unsere Gäste erhielten unmittelbare Einblicke in die beiden Bereiche. Für dieses Interesse, die offenen Gespräche und das entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns herzlich bedanken.
Ein ebenso großes Dankeschön gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben den Tag vorbereitet und gestaltet, Einblicke ermöglicht, Fragen beantwortet und sich Zeit für unsere Gäste genommen.
Aus einem Tag wird ein fester Termin
Die positive Resonanz hat für uns eine klare Konsequenz:
Wir machen weiter.
Der Tag der offenen Tür soll künftig jedes Jahr stattfinden und fester Bestandteil unserer Jahresplanung werden. Damit möchten wir Familien auch in Zukunft die Möglichkeit geben, Förderbereich und Werkstatt frühzeitig kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich ohne Druck ein eigenes Bild von den Möglichkeiten nach der Schulzeit zu machen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag der offenen Tür.
Transparenzhinweis: Die Illustrationen im Foto wurden mit Hilfe von KI erstellt.


